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14.06.2022 Scheidung- und was machen wir mit unserem Haus?

Wenn die Gefühle in einer Ehe zueinander den Nullpunkt erreichen, bleibt meist nur die Scheidung. Jeder geht neue Wege und orientiert sich in seinem Leben neu. Die meisten Vermögenswerte lassen sich relativ problemlos teilen, aber wie steht es mit dem gemeinsamen Eigenheim?
Hier stellt sich oft die Frage, ob einer der Ehegatten im Haus bleiben möchte. Dann kann er den ausziehenden auszahlen. Ansetzbar ist der Verkehrswert abzüglich eventuell vorhandener Restkredite. Ob die Teilung dann hälftig oder in anderer Quote erfolgt, ist allerdings vom Einzelfall abhängig.
Voraussetzung hierbei ist aber, dass die Bank den ausscheidenden Ehepartner aus dem Darlehnsvertrag entlässt und den verbleibenden als alleinigen Kreditnehmer akzeptiert. Tut sie das nicht, bleibt meist nur der Verkauf. Da in einer Scheidung das Verhältnis der Ehegatten meist von Misstrauen geprägt ist, sollte ein kompetenter und objektiver Immobilienmakler mit dem Verkauf beauftragt werden.
So wird ein bestmöglicher Preis erzielt und der Verkauf nicht von Emotionen belastet.
Im ungünstigsten Fall kann jeder der beiden Ehepartner unabhängig voneinander beim zuständigen Amtsgericht die Zwangsversteigerung zur Auflösung der Gemeinschaft beantragen. Das hat allerdings den Nachteil, dass hohe Kostenvorschüsse von nicht selten mehreren tausend EURO an das Amtsgericht für Gerichtskosten und zur Erstellung eines Verkehrswertgutachtens zu zahlen sind. Das Gutachten ist dann zudem bindend und welcher Erlös in einer Versteigerung herauskommt, ist ungewiss.

 

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